Warum Menschen über 55 die neue Problem-Generation sind
2026-01-05 14:30:00
Viele behandeln riskantes Verhalten als Jugendthema. Gleichzeitig verschiebt sich ein Teil des Risikos in höhere Altersgruppen. Ein Text von The Economist (deutsch via Newsflix, 05.01.2026) bündelt Befunde aus mehreren Ländern: Ältere Erwachsene konsumieren häufiger Alkohol riskant, der Konsum mancher Substanzen steigt, und sexuell übertragbare Infektionen nehmen in höheren Altersgruppen zu. Was verändert sich gerade Babyboomer und Teile der Generation X behalten Muster aus Jugend und mittlerem Erwachsenenalter länger bei Mehr Freiheit durch Pension, teils mehr finanzielle Spielräume, weniger Verpflichtungen, häufiger Alleinleben nach Trennung oder Verwitwung Neue Rahmenbedingungen: Dating-Apps für Ältere, Medikamente bei sexuellen Funktionsstörungen, Wohnanlagen mit starker Sozialdynamik Präventionskampagnen fokussieren oft weiterhin stark auf Jugendliche, ältere Gruppen bleiben unterbelichtet Warum das praktisch relevant ist Alkohol und Substanzen: Risiko steigt durch Wechselwirkungen mit Medikamenten, Stürze, Schlafprobleme, kognitive Beeinträchtigungen, Depression, Vereinsamung Sexualität: Mehr Kontakte ohne ausreichenden Schutz erhöht Infektionsrisiken, Test- und Aufklärungskultur erreicht ältere Menschen oft zu wenig Soziale Folgen: Trennungen, Einsamkeit, Verschuldung und gesundheitliche Krisen belasten Prävention und Hilfsangebote Konsequenz für Praxis und Organisation Prävention und Hilfsangebote brauchen eine altersinklusivere Logik: Suchthilfe und Gesundheitsförderung adressieren 55 plus ausdrücklich, Ärzt:innen sprechen Alkohol, Substanzen und Sexualgesundheit aktiv an, Angebote gestalten Information und Zugang niederschwellig, ohne Altersstereotype und ohne Moralisierung. Details / weiterlesen: https://www.newsflix.at/s/warum-menschen-ueber-55-die-neue-problem-generation-sind-120152838
Fachtexte & freie Volltexte (Open Access)
2025-09-04 18:51:00
Was bei Demenz wichtig ist – Haltung & Handeln:
2025-07-15 23:36:00
• Menschen mit Demenz bleiben Menschen mit Würde, Geschichte und Gegenwart. Ihre Fähigkeiten verändern sich, aber sie verlieren nicht ihr Personsein. • Beziehung ist wichtiger als Korrektheit. Nicht „recht haben“, sondern verbunden bleiben. • Stärken sehen und fördern. Was geht (noch)? Was könnte wieder möglich sein? • Struktur und Einfachheit schaffen Sicherheit – durch Rituale, klare Sprache, vertraute Abläufe. • Grenzen klar, aber warmherzig setzen. Die Haltung macht den Unterschied. • Fördern, nicht überfordern. Das rechte Maß im Moment zählt. • Biografiearbeit hilft beim Verstehen und verbindet. • Verlust, Scham und Verunsicherung brauchen Mitgefühl, kein Druck. • Kommunikation geschieht auf vielen Ebenen – Worte, Mimik, Tonfall, Berührung. • Selbstfürsorge der Angehörigen ist Voraussetzung für Beziehung auf Dauer.
Altersbilder Selbsttest
2025-04-19 00:14:00
Alt aber gut: eine Möglichkeit die eigenen Altersbilder auf ihren Realitatsgehalt/ Realitätsbezug zu prüfen: https://www.base-berlin.mpg.de/projektinformation/ergebnisse/was-wissen-wir
Copingstrategien für Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen (einfache Sprache) (inkl. Demenz, Parkinson, Sinnes- und kognitive Beeinträchtigungen)
2025-04-15 00:03:00
A) Für Betroffene 1. Selbstbestimmung & Entscheidungen treffen • Menschen sollten so viele Entscheidungen wie möglich selber treffen. • Es ist wichtig, dass sie Unterstützung bekommen, aber nicht alles für sie entschieden wird. 2. Tagesstruktur und Orientierung • Ein fester Tagesablauf gibt Sicherheit. • Bilder, bunte Markierungen und Uhren können helfen, sich zurechtzufinden. 3. Kommunikation erleichtern • Wenn jemand nicht sprechen kann, können Bilder, Zeichen oder eine spezielle Technik helfen, sich auszudrücken. • Gebärdensprache oder Techniken zur unterstützten Kommunikation (wie ein „Talker“) helfen, miteinander zu sprechen. 4. Hilfsmittel nutzen • Technik wie Rollstühle, spezielle Geräte oder Apps helfen im Alltag. • Digitale Hilfen können dabei helfen, an wichtige Dinge wie Medikamente oder Arztbesuche zu denken. 5. Mit anderen Betroffenen sprechen • Es hilft, mit anderen Menschen zu sprechen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben. • In Selbsthilfegruppen kann man sich austauschen und sich gegenseitig unterstützen. 6. Bewegung und Gesundheit • Es ist wichtig, sich zu bewegen. Das kann Spazierengehen, Sport oder Musik sein. • Gesunde Ernährung und ausreichend Schlaf sind ebenfalls wichtig. 7. Den Kopf aktiv halten • Gedächtnistraining, Spielen oder Musik machen hilft, das Gedächtnis und den Körper fit zu halten. • Diese Aktivitäten machen Spaß und helfen, den Alltag zu bewältigen. 8. Spiritualität und Sinn • Für viele Menschen gibt der Glaube, Meditation oder Gebet Kraft. • Es ist auch hilfreich, Zeit in der Natur zu verbringen oder eine ruhige Zeit für sich selbst zu haben. 9. Hilfe von Fachleuten annehmen • Psychologische Hilfe wie Gespräche mit einem Therapeuten oder eine spezielle Therapie hilft bei Problemen wie Angst oder Traurigkeit. • Besonders bei Demenz oder Parkinson kann es helfen, regelmäßig mit einem Spezialisten zu sprechen. B) Für Angehörige und Freunde 1. Einfach sprechen und Geduld haben • Bei der Kommunikation ist es wichtig, langsam zu sprechen und einfache Wörter zu benutzen. • Geduld ist sehr wichtig. Es kann etwas länger dauern, bis jemand versteht oder antwortet. 2. Sich informieren und verstehen • Wissen über die Krankheit oder Behinderung hilft, besser zu verstehen, was die betroffene Person durchmacht. • Wenn man nicht alles versteht, ist es wichtig, Fragen zu stellen. 3. Eigene Bedürfnisse beachten • Pausen machen und Hilfe annehmen ist wichtig, um nicht selbst überfordert zu werden. • Angehörige können Selbsthilfegruppen besuchen, um sich mit anderen auszutauschen und Unterstützung zu bekommen. 4. Verantwortung teilen und helfen • Es ist wichtig, bei der Betreuung und Hilfe zusammenzuarbeiten. • Man kann den Betroffenen auch dabei unterstützen, eigene Entscheidungen zu treffen, wenn es möglich ist. 5. Hilfe von Fachleuten holen • Fachleute wie Ärzte, Pflegepersonal oder Therapeuten können sehr hilfreich sein. • Bei Bedarf können Pflegehilfen oder Assistenzdienste eine Entlastung bieten. 6. Gemeinsam Zeit verbringen • Es ist wichtig, gemeinsam zu lachen, zu spielen oder zusammen in die Natur zu gehen. • Gemeinsame Erlebnisse bringen Freude und stärken die Beziehung. Weitere wichtige Anlaufstellen • Lebenshilfe – Hilfe und Unterstützung für Menschen mit Behinderung • BVUK – Unterstützte Kommunikation • Parkinson-Vereinigung – Informationen und Hilfe für Parkinson-Patienten • Deutsche Alzheimer Gesellschaft – Infos und Hilfe für Demenzkranke • ZQP – Zentrum für Qualität in der Pflege Hier eine ausführlichere Version zum Weiterlesen/ Vertiefen https://www.alexander-popper.at/blog/47.php
Tipps für einen gelungenen Einstieg ins Pflegeheim – für Angehörige und Pflegebedürftige
2025-04-13 12:21:00
Tipps für einen gelungenen Einstieg ins Pflegeheim – für Angehörige und Pflegebedürftige Damit der Übergang ins Pflegeheim für die zukünftige Bewohnerin oder den zukünftigen Bewohner gut gelingt, können Angehörige aktiv unterstützen. Die folgenden Punkte helfen, Vertrauen aufzubauen, Orientierung zu geben und eine gute Zusammenarbeit mit dem Pflegeheim zu fördern. 1. Informationen über die zukünftige Bewohnerin oder den zukünftigen Bewohner zusammenstellen: Vor dem Einzug, spätestens aber kurz danach, sollten wichtige Informationen bereitgestellt werden – idealerweise schriftlich und im persönlichen Gespräch mit der Stationsleitung. Dazu gehören: • Eine kurze Biografie mit prägenden Lebensstationen, wichtigen Bezugspersonen und bedeutenden Erlebnissen • Alltagsgewohnheiten wie Schlafrhythmus, Essensvorlieben, Hobbys oder Rituale • Dinge, die Freude bereiten oder besonders wichtig sind Diese Informationen helfen dem Pflegepersonal, individueller auf die zukünftige Bewohnerin oder den zukünftigen Bewohner einzugehen. 2. Persönliches Gespräch mit der Pflegeeinrichtung: Ein früher Austausch mit der Stationsleitung ist wichtig, möglichst schon vor dem Einzug. Dabei können alle relevanten Informationen mündlich besprochen und besondere Bedürfnisse oder Wünsche direkt vermittelt werden. Ein weiteres Gespräch nach den ersten Wochen kann helfen, die Eingewöhnung gemeinsam zu reflektieren. 3. Präsenz zeigen – wertschätzen und mitgestalten: Regelmäßige Besuche geben der zukünftigen Bewohnerin oder dem zukünftigen Bewohner Sicherheit und zeigen dem Pflegepersonal, dass die Familie eingebunden ist. Es ist wichtig, gute Betreuung wertzuschätzen und Lob auszusprechen. Gleichzeitig dürfen Wünsche oder Hinweise freundlich, aber klar angesprochen werden. Die Haltung sollte immer kooperativ sein – gemeinsam für das Wohl der Bewohnerin oder des Bewohners. 4. Den Wohnbereich persönlich gestalten: Der persönliche Bereich sollte möglichst vertraut wirken. Dazu gehören Fotos, Bilder, Bücher, kleine Möbelstücke oder Erinnerungsgegenstände. Sie geben Orientierung und vermitteln ein Gefühl von Zuhause. Orientierung im Haus und in der neuen Wohnumgebung zu erlernen fördern. 5. Gewohnheiten und Rituale weiterführen: Bekannte Tagesabläufe sollten – soweit möglich – im Heim fortgeführt werden. Ob morgendliche Zeitungslektüre, Musik hören, feste Essenszeiten oder Fernsehsendungen: Gewohnheiten geben Halt und Struktur. 6. Teilhabe und Aktivität fördern: Wenn die zukünftige Bewohnerin oder der zukünftige Bewohner offen dafür ist, kann die Teilnahme an Gruppenaktivitäten im Heim helfen, sich schneller einzuleben und soziale Kontakte zu knüpfen. Auch gemeinsame Unternehmungen mit Angehörigen, wie Spaziergänge oder kleine Ausflüge, stärken das Gefühl von Lebensqualität. 7. Den Übergang mit Geduld begleiten: Die Eingewöhnung ins Pflegeheim ist ein Prozess. Phasen der Unsicherheit, des Rückzugs oder der Ablehnung können ganz normal sein. Geduld, Verständnis und kontinuierliche Begleitung durch Angehörige helfen, diese Übergangszeit gut zu meistern. Regelmäßiger Austausch mit dem Pflegepersonal unterstützt dabei, individuell passende Wege zu finden. Gege überdem Betroffenen ist es hilfreich Mitgefühl über die verluste und Belastungen der Umstellung zu zeigen, gleichzeitig fragen ob die Betroffene selbst auch Vorzüge im neuen Zuhause erkennt und benennen kann.
Zusammenstreiten statt Zerstreiten: Förderung einer konstruktiven Konfliktkultur zwischen Menschen mit Bedarf an Assistenz, Betreuung und/oder Pflege und Betreuungspersonen ua. durch Supervision
2025-03-30 12:46:00
Mit dem Thema "starke Einschränkung" im verbalen Ausdruck habe ich aktuell die Ehre und Freude häufiger befasst zu sein, als Supervisor wie als gerontologischer Einzelbegleiter; daher hier einige Zeilen dazu: Konflikte zwischen Menschen mit Bedarf an Assistenz, Betreuung und/oder Pflege und ihren Betreuungspersonen sind oft unvermeidlich, doch eine systemisch-lösungsorientierte Perspektive hilft, diese als Chancen zur Beziehungsvertiefung zu nutzen. Im Folgenden werden zentrale Konfliktursachen beleuchtet, hilfreiche Interventionen für eine konstruktive Konfliktkultur vorgestellt und die Bedeutung der Einzelsupervision für Menschen mit Bedarf an Assistenz, Betreuung und/oder Pflege erläutert. a) Ursachen und häufige Themen 1. Unklare Rollen und Erwartungen Missverständnisse entstehen oft, wenn die Rollen von Betreuungspersonen und Klient:innen nicht klar definiert sind. Dadurch können widersprüchliche Erwartungen zu Frustration führen. 2. Mangelnde Selbstbestimmung Wenn Menschen mit Bedarf an Assistenz, Betreuung und/oder Pflege nicht in Entscheidungen einbezogen werden, entsteht häufig das Gefühl der Bevormundung. 3. Kommunikationsbarrieren Unterschiedliche Ausdrucksmöglichkeiten oder Kommunikationsstile können zu Missverständnissen führen. 4. Paternalistische Haltungen Eine übermäßige Fürsorge kann als Bevormundung wahrgenommen werden, wodurch die Autonomie der betreuten Person eingeschränkt wird. 5. Unterschiedliche Werthaltungen und mangelnde Empathie Betreuungspersonen und Klient:innen können stark unterschiedliche Werte und Prioritäten haben. 6. Kontrollbedürfnis und Vertrauensprobleme Manche betreute Personen haben Schwierigkeiten, anderen Menschen zu vertrauen oder Kontrolle abzugeben, was zu Spannungen führen kann. ➡ Fachliteratur dazu: In "Soziale Konflikte als pädagogisches Problem" beschreibt Wüllenweber, dass Misstrauen oft durch frühere Verletzungen entstanden ist und nur durch konsequente Transparenz und Partizipation überwunden werden kann (Wüllenweber, 2015). b) Hilfreiche Interventionen zur Förderung einer konstruktiven Konfliktkultur 1. Klare Rollendefinition und transparente Kommunikation Eine klare Trennung von unterstützenden und leitenden Aufgaben verhindert Missverständnisse und schafft Vertrauen. ➡ "Assistenzmodell nach Willem Kleine Schaars" hebt hervor, dass die Trennung zwischen Alltags- und Prozessbegleitung die Selbstbestimmung der Klient:innen stärkt (de.wikipedia.org). 2. Förderung der Selbstbestimmung Ein partizipativer Ansatz, bei dem Klient:innen in Entscheidungen einbezogen werden, fördert das Gefühl der Autonomie. ➡ Kieslinger (2020) betont in "Partizipation und Selbstbestimmung", dass Klient:innen durch eigene Entscheidungsfreiheit langfristig ein größeres Vertrauen in Betreuungspersonen entwickeln (projekt-inklusionjetzt.de). 3. Entwicklung von Vertrauen durch Verlässlichkeit und Transparenz Gerade bei Klient:innen mit Vertrauensproblemen ist es wichtig, durch klare, transparente Absprachen Sicherheit zu schaffen. ➡ Zwicker-Pelzer et al. (2021) erklären in "Systemische Beratung in der Pflege", dass systemisch-lösungsorientierte Beratung darauf abzielt, Ängste durch transparente Prozesse zu reduzieren (pdfs.semanticscholar.org). 4. Nutzung von Mediation und externen Unterstützer:innen Casemanager:innen oder Mediator:innen können helfen, verhärtete Konflikte zu lösen und gegenseitiges Verständnis zu fördern. 5. Reflexion und Feedbackkultur etablieren Regelmäßige Gespräche über Konflikte und deren Ursachen helfen, Eskalationen zu vermeiden und Lösungen zu entwickeln. ➡ In "Zukunftsfeld Bildungs- und Berufsberatung II" wird betont, dass systemisch-lösungsfokussierte Methoden helfen, ohne zwingende Problemanalyse neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln (pdfs.semanticscholar.org). c) Gestaltung der Einzelsupervision für Menschen mit Bedarf an Assistenz, Betreuung und/oder Pflege 1. Lösungs- und Ressourcenorientierung als zentrale Ansätze Die Einzelsupervision sollte nicht problemorientiert, sondern lösungs- und ressourcenorientiert gestaltet werden. Dabei geht es darum, vorhandene Stärken zu erkennen und zu nutzen, anstatt sich ausschließlich auf Defizite zu konzentrieren. ➡ De Shazer & Dolan (2007) beschreiben in "Mehr als ein Wunder: Lösungsfokussierte Kurzzeittherapie in der Praxis", dass gezielte Fragen zur Identifikation von Ausnahmen und bisherigen Erfolgen die Selbstwirksamkeit stärken können (link.springer.com). Praxisbeispiel: Eine Klientin empfindet ihre Abhängigkeit von Pflegekräften als belastend. In der Supervision wird herausgearbeitet, in welchen Bereichen sie dennoch selbstbestimmt handeln kann, um ihr Au Quellenverzeichnis • De Shazer, S., & Dolan, Y. (2007). Mehr als ein Wunder: Lösungsfokussierte Kurzzeittherapie in der Praxis. Springer. • Kieslinger, B. (2020). Partizipation und Selbstbestimmung in einer inklusiven Erziehungshilfe. Projekt Inklusion Jetzt. • Schlippe, A., & Schweitzer, J. (2012). Systemische Interventionen. Vandenhoeck & Ruprecht. • Simon, F. B. (2009). Lösungsorientierte Beratung in der sozialen Arbeit. Vandenhoeck & Ruprecht. • Wüllenweber, G. (2015). Soziale Konflikte als pädagogisches Problem. Pädagogische Fachverlag. • Zwicker-Pelzer, U., et al. (2021). Systemische Beratung in der Pflege. Beltz Juventa. • Zukunftsfeld Bildungs- und Berufsberatung II. (n.d.). Semanticscholar.org.
Leben mit Demenz: praktische Informationen
2024-12-04 01:14:00
praktische Informationen der Interessengemeinschaft Pflegende Angehörige https://www.ig-pflege.at/downloads/service/Leben-mit-Demenz.pdf
Kostenfreie Abklärung / Diagnostik bei Verdacht auf Demenz
2024-10-26 12:30:00
Ambulanz bei U3 Gasometer. Kostenfreie multisiziplinäre Abklärung bei Verdacht auf Demenz https://psd-wien.at/einrichtung/gerontopsychiatrisches-zentrum
Erklärfilm Demenz mit Gerontopsychiatrisches Zentrum
2024-10-26 12:26:00
Beim Gerontopsychiatrischen Zentrum handelt es sich um eine Ambulanz zur kostenfreien Abklärung zB bei Verdacht auf Demenz. https://www.fsw.at/n/demenz-verstehen-ein-animierter-erkl%C3%A4rfilm-zum-thema-demenz
Demenzgerechte Raumgestaltung » Hilfreiche Praxistipps | pflege.de
2024-04-09 16:45:00
Der sehr kompetente Artikel zeigt wie sehr einfache kostengünstige Gestaltungen in der Wohnung unterstützen können weiter gut daheim zu leben für Menschen mit Demenz Mit ähnlichen sehr kleinen Eingriffen lässt sich die selbstbestimmte Nutzung technischer Geräte ebenfalls erhalten... 🔗 Pflege.de - Demenzgerechte-raumgestaltung
Intelligente Unterstützung / Assistenz / Unterstützung - auch ein Konzept für AAL / KI
2024-04-09 16:44:00

Die Schlüssel in der Demenzbetreuung – und was sie mit Selbstbestimmung zu tun haben
2024-04-09 16:41:00

Neues lernen bei Demenz?
2024-04-09 16:39:00

Hilfe bei Demenz: Technik zum Erhalt der Selbstständigkeit
2024-04-09 16:35:00
Technik kann helfen, die Selbständigkeit für Betroffene bei Demenz entweder zu erhalten oder zu erhöhen. Es gibt viele und leistbare technische Hilfsmittel, die vorhandene Verluste ausgleichen können.

Weglaufen bei Demenz - was tun, wenn Betroffene immer wieder versuchen, davonzulaufen?
2024-04-09 16:33:00
Von Demenz betroffene Menschen zeigen häufig die Tendenz, weglaufen zu wollen. Warum dies so ist und was Sie tun können, wenn Ihr*e Angehörige*r wieder einmal davonlaufen möchte. Menschen mit Demenz haben häufig die Tendenz, davonlaufen oder wieder "nach Hause" gehen zu wollen. Dies tritt gehäuft abends auf. Meist existiert dieses Zuhause jedoch nicht mehr, was aber vergessen wurde. Das eigene Zuhause wird in diesen Momenten nicht mehr als Zuhause erkannt. Dies kann zu anstrengenden Situationen für die Angehörigen oder die Betreuungspersonen führen. Vernünftiges Argumentieren hilft hier in der Regel nicht. Dies ist darin begründet, dass Menschen mit Demenz in einer anderen Wirklichkeit leben. Eine subjektive Realität, in der ihnen nicht bewusst ist, dass das vermisste Zuhause nicht mehr existiert.
Anzeichen Betreuungsbedarf
2024-04-09 16:28:00
Sie sind Angehörige*r eines Menschen mit Demenz, Mehrfacherkrankungen o.ä. und fragen sich, woran Sie erkennen können, ob Betreuungsbedarf von außen hilfreich bzw. wichtig sein könnte? Es ist sehr nützlich für Angehörige, auf Warnsignale aufmerksam gemacht zu werden, die anzeigen, dass ein*e ältere*r Angehörige*r Unterstützungsbedarf hat. Warnsignale beachten Es gibt eine Reihe von Warnsignalen auf sehr unterschiedlichen Ebenen für Betreuungsbedarf. Dies können zum Beispiel Vergesslichkeit, sozialer Rückzug, Änderungen der Persönlichkeit oder ein ungewöhnliches Durcheinander sein. Wir brauchen das Rad nicht neu erfinden und verweisen hier auf einen nützlichen Text zum Thema Betreuungsbedarf von betreut.de. Das Thema wurde hier genau beobachtet und wertschätzend beschrieben und spricht aus unserer Sicht für Erfahrung im Feld. Ergänzen möchten wir noch aus unserer Erfahrung, dass zwecks unserer ersten Vorstellung als externe Demenzbetreuer*innen bei einem Menschen mit Demenz mitunter Umsicht geboten ist. Es ist erfahrungsgemäß empfehlenswert, sich mit uns vorab telefonisch abzustimmen. So können wir Sie beraten, wie Sie am besten vorgehen können, um das erste Kennenlernen mit uns anzukündigen, wenn Sie Angehörige*r eines Menschen mit Demenz sind.

Qualität der Arbeit von Betreuungspersonen einschätzen
2024-04-09 16:15:00
Sie können diese Liste/Gegenüberstellung benutzen, um die Qualität der Arbeit von Betreuungspersonen auf der Beziehungsebene besser einzuschätzen. Diese Ebene ist für das seelische Wohlbefinden Ihres Angehörigen mit Demenz die wichtigste! Diese Liste kann aber auch genutzt werden, um sich zu überlegen, wie Sie den Umgang mit Ihnen für Ihren betreuten Menschen noch erfreulicher gestalten können. Erhalt des Personseins nach Kitwood: Hinderliche vs. förderliche Verhaltensweisen
| Destruktive Verhaltensweisen | Konstruktive Verhaltensweisen |
| Betrügen Täuschen, um abzulenken, zu manipulieren oder Mitwirkung zu erzwingen | Anerkennen Offen und wertschätzend begegnen |
| Zur Machtlosigkeit verurteilen Fähigkeiten einsetzen wird verhindert | Verhandeln Wünsche und Bedürfnisse erfragen und berücksichtigen |
| Infantilisieren Wie ein Kind behandeln, verniedlichend, nicht ernst nehmen und autoritär | Zusammenarbeiten Gemeinsames Arbeiten an einer Aufgabe |
| Einschüchtern Angst machen durch Drohungen oder auch physische Gewalt | Spielen Spontanen Ausdruck, Eigeninitiative fördern |
| Etikettieren Durch Erkrankung oder durch Erkrankung ausgelöste Verhaltensweisen etikettieren | Timalation Angenehme Anregungen |
| Stigmatisieren Person als minderwertig behandeln | Feiern Feiern |
| Überholen Zu schnell sprechen oder handeln und so dem Menschen mit Demenz die Chance nehmen, aktiv beizutragen bzw. überhaupt folgen zu können | Entspannen Oft braucht es zum Entspannen die Nähe eines anderen Menschen, also Unterstützung |
| Entwerten Nicht anerkennen der subjektiven Gefühle oder Einschätzungen des Menschen mit Demenz | Validieren = für gültig erklären, wertschätzen Sie helfen dem Menschen mit Demenz dass er die eigenen Gefühle und Bedürfnisse wahrnehmen und ausdrücken kann. |
| Verbannen Fortschicken, ausschließen | Halten Emotional den Menschen mit Demenz halten, auch wenn dieser schwierige Gefühle zeigt, bleibt er angenommen |
| Zum Objekt erklären Wie einen Gegenstand behandeln | Ermöglichen Bei Handlungen, bei denen ein Mensch mit Demenz Hilfe braucht, unterstützen, so dass er es wieder selbst tun kann |
| Ignorieren Absichtlich nicht wahrnehmen oder in Anwesenheit „über“ den Menschen mit Demenz sprechen | Schöpferisch sein Ist aktiv und schöpferisch tätig; das wird auch wertgeschätzt von der Umwelt |
| Zwingen Keine Wahlmöglichkeiten geben, Wünsche nicht berücksichtigen | Geben / Annehmen Annehmen von Menschen mit Demenz, diese wollen auch etwas geben |
| Vorenthalten Informationen oder Bedürfnisbefriedigung vorenthalten | |
| Anklagen Beschuldigen für Fehler, für die der Mensch mit Demenz einschränkungsbedingt nichts kann | |
| Unterbrechen Unterbrochen zu werden beim Sprechen oder Handeln kommt praktisch immer als Zeichen mangelnder Wertschätzung beim Unterbrochenen an. | |
| Lästern Lustig machen, hänseln, erniedrigen, usw. | |
| Herabwürdigen Defizite in den Vordergrund stellen. | |
| Quelle: Kitwood (vgl. 2008, S. 75-79) | Quelle: Kitwood (vgl. 2008, S. 133-137 und Kitwood, zit. nach Riesner, Müller-Hergl und Mittag 2005, S. ab15-16) |

Tipps für Aggressionen bei Demenz
2024-04-09 16:03:00
Ihr*e Angehörige*r wird aggressiv und unruhig, wenn Sie versuchen ihr/ihm zu ihrem bzw. seinem Besten zu helfen? Gerne möchten wir Ihnen hier einige Tipps geben, wie Sie mit Aggressionen bei Demenz leichter umgehen können.
Unter Demenz-Tipps für Angehörige finden Sie eine kleine Literaturliste. Hier sei bereits das Buch “Validation” von Naomi Feil empfohlen sowie “Demenz: einfühlsame Kommunikation” von Sabine Engel oder das Grundsatzwerk „Demenz“ von Tom Kitwood.

Selbsttest Demenz
2024-04-09 14:00:00
Es ist sinnvoll, frühzeitig eine Diagnose (bzw. Abklärung) Demenz zu haben, denn umso eher können Sie gegensteuern.

Demenz Quiz
2024-03-20 14:46:00
...folgt
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